Gölsensteg am Schauerspitz

Sommerfrische

Hainfeld war eine beliebte Sommerfrische. Um die Jahrhundertwende kamen jährlich ca. 500 Gäste, zum Teil aus großer Entfernung, hierher. Bürgermeister Heinrich Zmoll und der Verschönerungsverein veranlassten den Bau des Schwimmbades, legten den Vollbergpark an und errichteten das Schillerdenkmal, das Lusthaus und die Kaiserstiege. Eine Attraktion der Hainfelder Sommerfrische war die „Gölsenpartie“ beim Schauerspitz, der sichtbaren Landspitze am Zusammenfluss von Fliedersbach und Ramsauer Bach, benannt nach den damaligen Besitzern eines dort befindlichen Promenadencafés. Hier beginnt die Gölsen, die früher durch die weiter unten liegende Wehranlage gestaut wurde. Dieser künstliche Teich wurde zum Bootfahren und Rudern von den „Gölsenpartien“ genutzt.

„6 Ruderboote vom Verschönerungsverein wurden angeschafft, und man hofft, hierdurch den Rudersport in unserem Markte zu heben“ (Hainfelder Wochenblatt, 1913).