Kino Hainfeld

Lebendiges Kino in Hainfeld

1912 wurde von Elisabeth Guggenberger ein Antrag auf Betreibung eines Lichtspieltheaters gestellt. Die ersten Filme wurden noch im Oktober selbigen Jahres offiziell vorgeführt. Das Kino war damals im Gasthaus zur Weintraube untergebracht, dem heutigen Gasthaus Haginvelt. Davor und sogar zu seiner Zeit zogen Wanderkinos durch das Land.

Der erste Name des Hainfelder Kinos lautete „Grand Bio Lichtspieltheater“. „Bio“ gibt einen Hinweis darauf, dass Ton und Bild direkt aufeinander abgestimmt waren. Damals eine unglaublich moderne Technik. Bald darauf entstanden in allen Orten des Bezirkes Lilienfeld Kinos, doch später, durch das „Kinosterben“ ab den 1960er-Jahren verschwanden sie wieder.

Nur das Hainfelder Kino blieb bestehen und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. 2004 wurde der vierteljährliche „Kinodienstag“ ins Leben gerufen, eine beliebte kulturelle Einrichtung, bei der besondere Filme vorgestellt und diskutiert werden.

Der Guckkasten versetzt Sie in eine Zeit, in der Bilder – sogar unbewegte – noch eine große Sensation darstellten. Schauen Sie einmal durch!